21.04.2013

DAS WOCHENENDE - seit 11. April im Kino

Seit dem 11. April kann man (in ausgewählten Kinos) DAS WOCHENENDE von Nina Grosse (DER VERLORENE SOHN) mit Sebastian Koch, Katja Riemann, Barbara Auer u.a. hochklassigen Schauspielern sehen.

Inhalt:

Ingas (Katja Riemann) geordnetes Leben gerät ins Wanken, als ihre Freundin Tina Kessler (Barbara Auer) sie zu einem Treffen mit Freunden in ihr Landhaus einlädt. Der Anlass könnte für Inga nicht schockierender sein: Ihre Jugendliebe, das ehemalige RAF-Mitglied Jens Kessler (Sebastian Koch), wird überraschend nach 18 Jahren Haft entlassen. Inga will zunächst absagen, doch auf Drängen ihres Mannes Ulrich (Tobias Moretti) nimmt sie die Einladung an. Im Landhaus angekommen, treffen Inga und Ulrich auch auf Henner (Sylvester Groth), der damals zu ihrem engsten Kreis gehörte. Was als Willkommenswochenende gedacht war, gerät zu einer Reise in die Vergangenheit. Alte Konflikte und Jens‘ brennende Frage, wer ihn damals verraten hat, kommen wieder auf. Die unterschiedlichen Überzeugungen und Lebensentwürfe prallen ungebremst aufeinander. Ein unerwarteter Gast lässt die Situation endgültig eskalieren…


16.04.2013

Bombenanschlag auf den Boston-Marathon

In der Satire FOUR LIONS ist es noch eine launige Fiktion, in Boston ist es am Montag, dem 15.4., Wirklichkeit geworden: Bombenanschläge auf/während eines Marathonlaufs. Medienöffentlichkeit war garantiert - und (multiperspektivische) Bilder produziert wie diese HIER.

Noch ist nicht klar, wer hinter den beiden, kurz aufeinander folgenden Explosionen steckt. Sicher ist aber, dass es angesichts der allgegenwärtigen Aufzeichnungstechnik, von Smartphone-Kameras mit HD-Auflösung und einem umfassenden Alltagsdokumentieren, das - insbesondere bei Events wie derlei Sportveranstaltungen - nahezu ubiquitär und permanent gerät, es immer unmöglicher wird, derartige Aufnahme nicht und nachgerade live mitzuproduzieren.

30.03.2013

"Telepolis"-Bericht zum NTF-Workshop in Berlin

 





Auf Telepolis hat Stefan Höltgen einen schönen Bericht über den jüngsten Workshop des Netzwerk Terrorismusforschung veröffentlich.

Es freut mich natürlich natürlich, dass auch mein Vortrag darin Erwähnung findet - wenn ich auch nochmals klarstellen möchte, dass ich nicht davon ausgehe, dass THE INNOCENCE OF MUSLIMS von den Machern ironisch gemeint war und ist. Sondern dass man diesen "Schein"-Film aus verschiedenen Gründen in der Art auffassen und (auch demonstrativ) lesen kann. (Aus welchen Grund, zu welchem Ziel und Zweck ist ein anderes Thema.)

Sie finden den Bericht "Die Hermeutik des Terrors. das Netzwerk für Terrorismusforschung untersucht analogen und digitalen Terrorismus" HIER.